100 Jahre Sportverein Freiburg-Haslach – 1895-1995

Vorwort von Waldemar Schöffler

Dieses Jubiläum möchten wir zum Anlaß nehmen, auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurückzublicken. Es bietet aber auch Gelegenheit, das aktuelle Vereinsgeschehen vorzustellen.
Im Jahre 1895 wurde der SVH von 12 Ringkampf-begeisterten Männern gegründet. Die folgende Zeit bescherte dem Verein einen regen Mitgliederzuwachs. Dieser Andrang wird auf den deutschen Sportler Carl Schumacher zurückgeführt, der bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Griechenland u.a. die Goldmedaille im Ringen erreichte.

In den Anfangsjahren des SVH machten besonders die Rundgewichtsriegen der Frauen und Männer auf sich aufmerksam. Eine Sportart, die es in der damaligen Form heute nicht mehr gibt, deren Akteure das Gesicht unseres Vereines aber entscheidend mitgestaltet haben.

Anders die Abteilung Gewichtheben:
Damals wie heute trainieren die Gewichtheber des SVH erfolgreich und vertreten gemeinsam mit den Ringern als vereinsälteste Abteilungen, die traditionelle Schwerathletik im SVH.

Heute ist die bekannteste – weil größte und erfolgreichste – Abteilung unseres Sportvereines das Ringen. Seit der Gründung waren die Ringkampfsportler des SVH national wie international erfolgreich. Daran hat sich auch nach 100 Jahren nichts geändert. Mit Fritz Fischer griff 1963 erstmals ein SVH-Ringer in das internationale Mattengeschehen ein. Waldemar Schöffler (1971) und Klaus Riesterer (1991) vertraten den Verein bei Weltmeisterschaften hervorragend. Erfolgreichster Athlet in den Vereinsreihen ist zweifellos Uwe Sachs, der mit seinem 4. Platz bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles den Höhepunkt der Erfolgsgeschichte des SVH markierte. Die Zugehörigkeit zur I. oder II. Bundesliga seit 1970 ohne Unterbrechung unterstreicht die breite Leistungsstärke der Haslacher Ringer.

Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es, jungen Menschen Perspektiven und Ziele anzubieten, was eine über Jahre hinweg erfolgreiche Jugendarbeit – nicht nur bei den Ringern – verdeutlicht. Hier möchte ich stellvertretend für viele Mitwirkende das Bruderpaar Bruno und Ewald Wehrle, sowie unseren Jugendtrainer Harald Zähringer nennen, deren Konsequent gute Tätigkeit es dem SVH ermöglicht – mehr als dies Andernorts üblich ist! – die Vereinsmannschaften mit Ringern aus den eigenen Reihen zu bestücken. Daneben finden aber auch Sportler, die sich nicht mit aller Kraft dem Leistungssport verschrieben haben ihr Betätigungsfeld. Sie sind eingebunden in das Vereinsgeschehen und leisten durch ihr Mitwirken einen wertvollen Beitrag zu einem abwechslungsreichen Vereinsleben.

Auf diesem Hintergrund seien auch die weiteren Abteilungen des SVH vorgestellt:
Die Gymnastik-Abteilung spaltete sich bald in eine allgemeine Gruppe und die Wettkampfgruppe Kunstturnen – Mädchen, welche im Laufe der Jahre großartige Erfolge bis hin zur Bezirksebene für sich verbuchen konnte. Tischtennis, Volleyball und Basketball konnten sich als Freizeitgruppen mit reger Beteiligung etablieren. Das jüngste Glied in der SVH-Kette bildet die Judo-Abteilung. Als Anfänger-Gruppe ausgeschrieben, können hier besonders viele Jugendliche ihrem Temperament nachgehen und unter geschulter Anleitung kontrolliert wohlkoordinierte Bewegungsformen erlernen.

Ein Verein besteht nicht nur einfach so. Unzählige Einzelpersonen erfüllen ihn mit Leben. Der SVH erreicht seine Bedeutung erst durch ein ausgewogenes Miteinander der Mitglieder, der Mitarbeiter in den Abteilungen, der Führungskräfte, sowie durch die Unterstützung durch zahlreiche Sportfreunde. Nur wenn sich alle für die gesteckten Ziele stark machen, erlangt der Verein ein Profil, wie es der SVH nach 100 Jahren vorzuweisen hat In diesem Zusammenhang Namen zu nennen ist schwierig.
Lassen Sie mich stellvertretend für diejenigen die unserem Verein über mehrere Jahrzehnte treu geblieben sind, unseren Sportfreund Walter Topsnik nennen. Er hat es vermocht, seine Erfahrungen, die er als junger Ringkämpfer gesammelt hat, in eine konstruktive Vereinsarbeit einfließen zu lassen: Im Anschluß an die Aktiven-Zeit als Kampfrichter, später als Vorstand und zuletzt als Präsident des SVH.

Wenn es darum geht, daß eine ganze Familie das Vereinsgeschehen mitträgt, dann ist der Name Riesterer nicht wegzudenken.
Heinrich Riesterer, der 50 Jahre lang die Geschicke des SVH mit unnachahmlichem Engagement mitgeleitet hat, seine Frau Christel, die immer mit Rat und Tat zur Seite stand, und sein Sohn Klaus, der viele Jahre das Vereinstrikot trug.

Ein Sportverein wie der SVH ist auf die Unterstützung sportbegeisterter Personen und Institutionen angewiesen.
Ich möchte mich bedanken bei allen Sponsoren, beim Freundeskreis Ringen e.V. und allen voran bei der Stadt Freiburg, die uns nach Kräften Mittel für einen breiten Sportbetrieb zur Verfügung stellt.

All denjenigen – die 100-Jahre SVH-Geschichte mitgeschrieben haben – möchte ich herzlichen Dank sagen.

Waldemar Schöffler
2. Vorsitzender Sportverein Freiburg-Haslach
Freiburg, 1995

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Dr. Conrad Schroeder
Regierungspräsident

Grußwort von Dr. Conrad Schroeder

Am 13. Oktober 1995 feiert der Sportverein Freiburg-Haslach e.V. sein 100-jähriges Gründungsjubiläum.
Dazu möchte ich allen Mitgliedern meine herzlichsten Glückwünsche entbieten.
Mit den Abteilungen Turnen, Gymnastik, Ringen, Gewichtheben, Volleyball, Tischtennis und Behindertensport bietet der SV Haslach ein breites Spektrum an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten an, dazu viel Geselligkeit, Kameradschaft und Spaß?. Er ist damit ein höchst vielseitiger, bewährter und beliebter Faktor im sportlichen Geschehen der Stadt Freiburg. Darüber hinaus ist er in seiner Bedeutung für die Volksgesundheit, d.h. für die Bewahrung, Wiederherstellung oder Verbesserung der körperlichen und seelischen Konstitution der Bürger heute mindestens ebenso bedeutsam wie vor 100 Jahren.
Ich verbinde meine Gratulation mit den besten Wünschen für ein gutes Gelingen des Jubiläumsfestes und für eine erfolgreiche weitere Zukunft des SV Haslach.

Mit sportlichen Grüßen
Dr. Conrad Schroeder
Regierungspräsident,
Freiburg, Oktober 1995

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Klaus Schultes
Präsident des südbadischen Ringerverbandes

Grußwort Klaus Schultes


Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum entbiete ich dem Sportverein Freiburg-Haslach die herzlichsten Glückwünsche des Südbadischen Ringerverbandes.
Als vor 100 Jahren in der noch selbständigen Gemeinde Haslach der Verein gegründet wurde, ahnte niemand, was für einen Aufschwung dieser Verein nehmen würde. Tatkräftige Vereinsführungen brachten das Vereinsschiff über die schwierige Zeit der zwei Weltkriege und machten den Verein zu einem der Aushängeschilder des Südbadischen Ringerverbandes.
Jugendarbeit wurde in diesem Verein immer groß geschrieben. Zahlreiche Titel auf Landesebene und Bundesebene beweisen dies. Heute ringt die I. Ringermannschaft als einzige südbadische Mannschaft in der eingleisigen Ringerbundesliga.
Auch wenn sich die Mannschaft dieses Jahr schwer tut, bin ich der Meinung, daß die Vereinsführung auf dem richtigen Weg ist. Nachwuchs aus den eigenen Reihen und gezielte Verstärkungen aus unterklassigen Vereinen ist der wohl einzige Weg für den Verein mit den großen finanzstarken Vereinen aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und der Pfalz mitzuhalten, ohne sich in finanzielle Abenteuer zu stürzen.
Organisatorisch hat sich der Verein in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Neben einer Vielzahl von Bezirks- und Verbandsmeisterschaften richtete der Verein in den letzten Jahrzehnten mehr als zehn Deutsche Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen im Ringen aus und erhielt dafür viel Lob und Anerkennung.
Der Sportverein Freiburg-Haslach hat frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und hat neben Ringen und Gewichtheben weitere Abteilungen für Leistungs-, Breiten- und Freizeitsport gegründet, die heute feste Bestandteile im Vereinsgeschehen sind.
Hinter diesen Leistungen standen immer Männer und Frauen, die ehrenamtlich das Vereir.sschiff flott hielten. Darüberhinaus haben sich Vereinsfunktionäre des Sportvereins Freiburg-Haslach immer wieder im Bezirk und Verband engagiert. Ich erinnere hier an Karl Schindler und an unseren Ehre n p: äs Jenten Heinrich Riesterer. Diesen Frauen und Männern gilt heute mein besonderer Dank.
Ich danke dem Sportverein Freiburg-Haslach für das bisher Geleistete. Den Jubiläumsveranstaltungen wünsche ich einen guten Verlauf und verbinde meine besten Wünsche für die Zukunft.

Klaus Schultes
Präsident des Südbadischen Ringerverbandes
Freiburg, 1995

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Gerolf Staschull
Präsident Deutscher Ringer-Bund e.V.

Grußwort Gerolf Staschull

Im Namen des Deutschen Ringer-Bundes, des Präsidiums, der Landesverbände und aller Vereine, gratuliere ich dem SV Freiburg-Haslach, den Verantwortlichen, den Sportlern und den Mitgliedern herzlich zum 100-jährigen Vereinsjubiläum.

100 Jahre sind, gemessen an der Lebenserwartung des Menschen, eine lange Zeit, ebenfalls einen Verein durch sportliche Höhen und Tiefen zu führen.

Für die Kampfsportart Ringen sind 100 Jahre nur ein kurzes Intermezzo und ist in seiner gesellschaftlichen Akzeptanz ständigen Schwankungen unterworfen. Während das Homerische Epos die Ringkunst edler Helden würdigt, wurde in der römischen Kaiserzeit die professionellen Ringer verachtet und geächtet. Im Mittelalter galt das Ringen als ehrenwerte „ritterliche“ Kunst.

Es ist schon mehr als hundert Jahre her als die Menschen nach Möglichkeiten suchten, auch im Sport dem Alltag und seinen Problemen zu entfliehen, Freude, Geselligkeit und Erholung zu erfahren, ein Stück weit sogar die Gesellschaft zu verbessern. Für sie war der Ausbruch in den Sport auch ein Aufbruch in eine neue Lebensform. Auch für die Vereinsgründer des SV Freiburg-Haslach war dies Anlaß, den Athletenverein zu gründen. Erfolge und Rückschläge, gesellschaftlich und sportlich, sind ständige Begleiter. So wie sich die Vereine durch sportbegeisterte, ehrenamtliche Mitglieder auf der Grundlage der Erfolge ihrer Athleten entwickeln konnte, so traten die beiden Weltkriege mit ihren schlimmen Folgen, die auch die Sportvereine nicht unbeschädigt ließen, alles wieder nieder. Die Folgerungen und Lehren, die diese ersten 50 Jahre hinterließen, sind bis heute in den Sportvereinen wirksam und tragen zu einem gemeinsamen Verständnis bei.

Der Sport heute zeichnet sich durch seinen gemeinnützigen und ideellen Charakter besonders aus. Es ist
heute mehr denn je zu einer sozialen, pädagogischen und gesellschaftlichen Einrichtung geworden, die für alle offen ist. Die Eigenleistungen, die Selbstorganisation und vor allem die Ehrenamtlichkeit der Sportvereine ist heute nicht wegzudenken und unbezahlbar geworden. Alles, wenn man so will, ein Verdienst der Gründerväter der Sportvereine.

Auch der SV Freiburg-Haslach ist in seiner Vereinsgeschichte diesen Weg gegangen, mit wechselnden Erfolgen. Groß ist die Schar der Anhänger, der Befürworter und der „Macher“ wenn man auf der Sonnenseite, dem Erfolg, steht. Klein die Schar der Verantwortlichen und groß die Kritiker, wenn der Erfolg ausbleibt und wenn ein Neuaufbau bevorsteht.

Der SV Freiburg-Haslach hat, vor allem im Ringkampfsport in Freiburg und auch im Deutschen Ringer-Bund eine Reihe von Erfolgen erzielt. Seien es die vielen Titel bei Deutschen Einzelmeisterschaften, die sich viele Athleten erringen konnten, sei es die Olympiateilnahme des Eigengewächses Uwe Sachs, oder die hervorragende Jugendarbeit des Vereins. Aber auch die Durchführung eines Dutzend „Deutscher .Meisterschaften“ zeigt von Organisationstalent der Verantwortlichen und dem Vertrauen des DRB in diesen Verein.

Ich danke den Verantwortlichen des SV Freiburg-Haslach für ihr stetes Bemühen um den Ringkampfsport. Den Athleten danke ich für ihren Einsatz im Verein und im Deutschen Ringer-Bund.

Dem SV Freiburg-Haslach wünsche ich für die nächsten Jahre viel Erfolg auf allen Ebenen, e n ntaktes Vereinsleben und Gottes Segen. Den Festveranstaltungen wünsche ich einen guten Verlauf.

Gerolf Staschull
Präsident Deutscher Ringer-Bund e.V.
Freiburg, 1995

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Gundolf Fleischer
Präsident Badischer Sportbund Freiburg e.V.

Grußwort Gundolf Fleischer

Der Badische Sportbund Freiburg e.V. gratuliert dem Sportverein Freiburg-Haslach ganz herzlich zum ein-hundertjährigen Vereinsjubiläum. Es war ein langer und insbesondere durch die Kriegsereignisse nicht leichter Weg von der Gründung eines Athletenvereins im kleinen Freiburger Vorort Haslach im Jahre 1895 durch 12 sportbegeisterte Männer bis zum heutigen Ehrentag. Mit Recht stolz präsentiert sich heute der SV Freiburg-Haslach als moderner und attraktiver Sportverein mit über 700 Mitgliedern. Dabei ist nur wenigen bekannt, daß neben der alles überragenden Ringerabteilung auch noch eine Turn- und Gymnastikabteilung, sowie auch die Sportarten Basketball und Tischtennis im Verein vertreten sind.

Ringen ist traditionell der Schwerpunkt im aktiven Vereinsgeschehen. Eine große Zahl von nationalen und internationalen Erfolgen haben den SV Freiburg-Haslach weit über die regionalen und nationalen Grenzen hinaus auch international bekannt gemacht. Höhepunkte waren sicherlich der Aufstieg des Vereins in die Ringer-Bundesliga im Jahr 1975, der dritte Platz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 1982, sowie die Teilnahme von Uwe Sachs bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Diese überragenden Erfolge waren nur möglich, weil immer schon die Jugend- und Nachwuchsarbeit als entscheidendes Moment angesehen wurde. Auch hier sprechen die erreichten Erfolge für sich.

Um so bemerkenswerter ist hervorzuheben, daß der Verein darüber hinaus sich als Veranstalter von nationalen und internationalen Meisterschaften ebenfalls einen Namen gemacht hat.

So bleibt nur in Übereinstimmung mit der Vereinschronik festzustellen, daß dies nur möglich war, „weil sich immer wieder Männer fanden, die sich in der Leitung des Vereins bis hin zu den vielen ungenannten Helferinnen und Helfern, Übungsleitern, Sportwarten und Betreuern freiwillig und uneigennützig in den Dienst der Sache stellten.“

Der Badische Sportbund Freiburg e.V. wünscht dem Verein auch in Zukunft Erfolg, Tatkraft und Glück, um die
selbstgesteckten Ziele verwirklichen zu können.

Gundolf Fleischer
Präsident Badischer Sportbund Freiburg e.V.
Freiburg, 1995

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Dr. Rolf Böhme
ehem.Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

Grußwort Dr. Rolf Böhme

Im Namen der Stadt Freiburg und der Freiburger Bürgerschaft übermittele ich den Mitgliedern und Freunden des Sportverein Freiburg-Haslach e.V. die herzlichsten Glückwünsche zum 100jährigen Bestehen. Einhundertjahre SV Freiburg-Haslach sind zugleich auch einhundert Jahre Freiburger Sportgeschichte; der Sportverein Freiburg-Haslach entstand wie viele andere Freiburger Vereine in den „Gründerjahren“, jener für Freiburg so fruchtbaren Epoche zwischen 1870 und 1914, in der die Stadt einen einzigartigen Entwicklungsschub erlebte. 1895 gegründet, ist der Sportverein Freiburg-Haslach fast genauso alt, wie der noch heute rührige und engagierte Lokalverein, der mit der Eingemeindung der einst selbständigen Gemeinde Haslach zu Freiburg im Jahr 1890 ins Leben gerufen worden war.

Das Selbstbewußtsein und die Eigenständigkeit der Haslacher wird noch heute in vielerlei Hinsicht deutlich,nicht zuletzt in „ihrem“ Sportverein. Sein Name ist seit vielen Jahren untrennbar mit einer großen Erfolgsserie vor allem der Ringer verbunden. Sie brachten es in zahllosen Wettkämpfen auf Landes- und Bundesebene zu Meisterehren und zu großartigen Plazierungen in der höchsten Liga dieser traditionsreichen Sportart. Daß die Sportstadt Freiburg heute nicht nur im Fußball oder Eishockey, sondern auch bei den Ringern einen ausgezeichneten Ruf genießt, ist wesentlich dieser rührigen und aktiven Gemeinschaft zu verdanken. Ihr gilt für die Erfolge in vielen Kämpfen, aber auch für eine zielgerichtete Jugendarbeit, ein herzliches Dankeschön des Rathauses.

Vor wenigen Monaten hat der Deutsche Ringerbund des SV Freiburg-Haslach mit der Ausrichtung der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft im Freistilringen beauftragt. Damit würdigte der Verband den Beitrag, den der Verein in der höchsten Liga zum Ansehen des Ringersports geleistet hat. Grundlage des Erfolgs ist eine gute Betreuung des Nachwuchses, dem im SV Haslach größte Aufmerksamkeit gilt.

In diesem Sinne den Haslacher Ringern, allen Mitgliedern des Vereins und der großen Fan-Gemeinde in und um Freiburg einen herzlichen Glückwunsch zum 100-jährigen Vereinsjubiläum und weiterhin viel Erfolg!

Ihr
Dr. Rolf Böhme
Oberbürgermeister
Freiburg, 1995

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